Projektart: | Alpine Infrastruktur |
Auftraggeber: | Gasteiner Bergbahnen AG |
Zeitraum: | 2022 - 2024 |
Beschreibung: | Auf der Skipiste Aeroplan im Skigebiet Schlossalm der Gasteiner Bergbahnen AG wur-den bei starken Niederschlägen (insbesondere in Zusammenhang mit der Schnee-schmelze) immer wieder starke Oberflächenabflüsse beobachtet, die einerseits auf der bestehenden Piste zu Erosionserscheinungen und andererseits zu Überflutungen der landwirtschaftlichen Nutzflächen führten. Das Hangwasserprojekt soll eine Verbesserung des wasserwirtschaftlichen bzw. hydro-logischen Zustandes im Bereich der Aeroplanpiste erzielen. Neben der Herstellung ge-ordneter Abflussverhältnisse in der Fläche - Verhinderung diffuser und schadbringen-der Hangwasserabflüsse aus den Pistenflächen - wird ein Teil des auf der Skipiste auf-tretenden Oberflächenabflusses in einem Rückhaltebecken mit 1.200 m³ Nutzinhalt zu-rückgehalten. Ein kleiner Grundsee dient zur Verbesserung der Lebensraumverhältnis-se für die Amphibienfauna. Bild 1 oben links: Rückhaltebecken Aeroplan mit Grundsee zur Verbesserung der Lebensraumverhältnis-se für Amphibien Bild 2 oben rechts: Hangwasserauffangmulde im Pistenbereich |
Projektart: | Schutzwasserbau |
Auftraggeber: | Salzburg AG für Energie, Verkehr & Telekommunikation |
Zeitraum: | 2023 - 2024 |
Beschreibung: | Die Hochwasserabfuhr des Speichers Hollersbach bei der Kraftwerksanlage der Salzburg AG erfolgt über einen Kronenüberfall mit Schussrinne und anschließender Sprungschanze. Der Unterwasserbereich des Speichers Hollersbach wurde durch die Hochwässer im Juli und August 2021 und durch ein weiteres Hochwasser im August 2022 stark beschädigt. Das massiv ausgesteinte Tosbecken unterhalb der Schussrinne wurde gänzlich zerstört. Um die nach Begutachtung der Stauanlage Hollersbach durch die Staubeckenkommission als erforderlich erachteten Maßnahmen umzusetzen, wurde der Tosbeckenbereich unterhalb der Schussrinne daher dauerhaft abgesichert und dazu wurde ein massives Querbauwerk aus Stahlbeton bei Fluss-km 1,548 errichtet. Die Abflussmengen bzw. dynamischen Kräfte des BHQ = 275 m3/s werden für das Bauwerk als statischer Regellastfall eingestuft; die Abflussmengen bzw. dynamischen Kräfte des SHQ = 358 m3/s werden als Sonderlastfall und außergewöhnliche Einwirkung eingestuft. |
Projektart: | Verkehrswegebau |
Auftraggeber: | Marktgemeinde Regau |
Zeitraum: | 2024 - 2025 |
Beschreibung: | Der Oberweg im Siedlungsteil Schalchham der Marktgemeinde Regau wurde generalsaniert. Fast auf die gesamte Länge von rd. 1 km wurde die Oberfläche der Straße erneuert, die Straßenentwässerung adaptiert und der Unterbau saniert. Im Zuge der Straßenbauarbeiten erfolgte auch die Neuerrichtung und Erweiterung der Wasserleitung inklusive Hausanschlüsse im Straßenbereich und die Herstellung einiger zusätzlicher Anschlüsse beim Mischwasserkanal. Zudem wurde im Rahmen dieser Baumaßnahmen die Straßenbeleuchtung erneuert, inklusive Adaptierung der Lichtpunkte. Weiters wurde im Zuge dieses Bauvorhabens der Oberweg an das Glasfasernetz angeschlossen. |
Projektart: | Schutzwasserbau |
Auftraggeber: | Marktgemeinde Großarl |
Zeitraum: | 2020 - laufend |
Beschreibung: | Der Hochwasserschutz BA 3 in Großarl befindet sich in der Umsetzungsphase. Es werden 47 Wohnhäuser und 8 Gewerbebetriebe vor Hochwasser geschützt. Der Spatenstich mit dem Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Schwaiger erfolgte am 23. Februar 2024. Im Jahr 2025 soll der letzte Bauabschnitt des Hochwasserschutzes in Großarl abgeschlossen werden können. Lineare Hochwasserschutzmaßnahmen an der Großarler Ache, Fluss-km 11,45 – 7,50 einschließlich Bemessung und Planung der Ersatzretentionsräume Neben Linearen Maßnahmen auf einer Länge von ca. 1.500 lfm werden umfangreiche Flussaufweitungs- und Strukturierungsmaßnahmen durchgeführt. Flussaufweitungen und Gewässerstrukturierung im Ausmaß von ca. 2.000 lfm. Neubau einer Straßenbrücke über die Große Ache. Hinterlandentwässerung mit Drainagen, Pumpschächten und einem stationären Pumpwerk. |
Projektart: | Wasserversorgung |
Auftraggeber: | Gemeinde St. Konrad |
Zeitraum: | 2020 - 2024 |
Beschreibung: | Einreichplanung, Ausschreibung, Bauaufsicht, Kollaudierung Zwei runde Wasserkammern mit einem Nettofassungsvolumen von je 200 m³ in Ortbetonbauweise. Durchmesser 8 m Höhe 4,8 m. Die Wände der Wasserkammern wurden innen nicht verkleidet, sondern besonders sorgfältig hergestellt. Die Wasserkammern sind vollständig erdüberdeckt und begrünt. Herstellung einer Versorgungsleitung PEHD DA 180 mit einer Länge von ca. 540 m mit Hydranten zur Löschwasserversorgung. Umfunktionierung des alten Hochbehälters zu einem Löschwasserspeicher. |